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Fire Plunger, Feuerkolben von Petromax


Willkommen zu einer neuen Produktvorstellung.

Der Feuerkolben oder Fire Plunger von Petromax ist eine ungewöhnliche Art ein Feuer zu entfachen. Das Prinzip beruht auf der Wärmeentwicklung beim Komprimieren von Luft. Durch die schnelle Verdichtung reiben die Luftteilchen so stark aneinander das genügend Wärme entsteht um den Zunder zum Glimmen zu bringen. Jeder weiß, dass eine Luftpumpe beim Reifen aufpumpen warm wird. Hier wird auch Luft komprimiert, dabei entsteht auch Wärme.

Aufbau:

Der Feuerkolben besteht aus einem Aluminiumrohr, welches an einer Seite verschlossen ist. An dem verschlossenen Ende sitzt ein Vorratsbehälter in dem sich Vaseline befindet. Der zweite Teil ist der Kolben. Dieser besteht aus einem Aluminiumrohr welches in das größere Rohr hineinpasst. Am Einen Ende des dünneren Rohrs befindet sich eine Befestitgung für den Dichtungsring. Ersatzdichtungsringe sind im Lieferumfang enthalten.

Der Dichtungsring wird mit der Vaseline gefettet, um den Kolben abzudichten. Die Halterung hat zur Zunderaufnahme eine Ausssparung, in die der Zunder eingedrückt wird.

Der Zunder ist im Griff des dünneren Rohrs in einem Vorratsbehälter.
Hervorzuheben ist, dass der zunderbehälter abschraubbar ist und sich im Hohlraum des dünneren Rohrs ein Feuerstahl befindet.

Handhabungsweise:

Um den Feuerkolben zu nutzen, befestigt man zuerst den Dichtungsring und fettet diesen mit der mitgelieferten Vaseline.
Dann entnimmt man Zunder aus dem Vorratsbehälter und trägt diesen auf die Aussparung über dem Dichtungsring auf.
Anschließend wird der Zunderkolben senkrecht mit dem Zunder nach oben stehend aufgestellt und und das größere Alurohr, die Kolbenhülse, in dem sich auch der Vorratsbehälter für die Vaseline befindet, darüber gestülpt. Wenn alles passend ist, sollte man bereits auf den ersten wenigen Millimetern einen Widerstand fühlen.

Jetzt kann die Kolbenhülse schnell nach unten gedrückt werden.

Bei diesem Vorgang sollte ein spürbar sich vergrößernder Widerstand bemerkbar werden. Danach zieht man die Kolbenhülse ab und sollte, es braucht Übung, der Zunder glühen.

Durch leichtes Pusten wird dem Zunder mehr Sauerstoff zugeführt und glimmt stärker. Zur Entzündung eines Lagerfeuers kann der glühende Zunder dann weiteren Zunder, wie trockenes Gras oder feines Holz zur Entfachung zusammengebracht werden.

Falls es einmal nicht gelingen sollte den Zunder zum Glühen zu bringen, kann dieser mit dem Feuerstahl entzündet werden.

Zunder kann zum einen über Petromax bezogen und zum anderen mittels Pyrolyse selbst gewonnen werden.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite von Petromax:

 

 

 

 

 

 

Feuerhand Petroleumlaterne Modell 276 Baby Special

Die Feuerhand Petroleumlaterne ist ein outdoor Klassiker. Sie wird seit den 30iger Jahren des vorletzten Jarhunderts gebaut. Die Produktion von Feuerhand geht auf das Jahr 1893 zurück (mehr dazu unter: https://www.feuerhand.de/geschichte/)

Bei der Baby Special 276 wird die zur Verbrennung benötigte Luft von außen zugeführt und vorgewärmt, so dass mehr Sauerstoff für die Verbrennung zu Verfügung steht. Durch den erhöhten Sauerstoffanteil leuchtet die Lampe heller.

Eine Sturmlaterne wie die Baby Special erzeugt ein warmes Licht und kann zu Hause im Garten oder beim Camping gut genutzt werden. Das Vintage Design erzeugt eine Atmospähre längst vergangener Tage und lädt zum Geschichten erzählen am Lagerfeuer ein. Dabei ist die Lampe eine über Jahrzehnte hinweg bewährte Lichtquelle.

Der Betrieb der Lampe ist sehr einfach. Petroleum wird in die Einfüllöffnung geschüttet. Der Tank nimmt 340 ml Petroleum auf und die Tanköffnung wird mit einem Schraubverschluss gesichert.

Der Docht befindet sich sich zwischen zwei gezackten Stangen, die gedreht werden können. Diese Drehvorrichtung ermöglicht die Dochtlänge zu verstellen und damit auch wie stark die Lampe leuchtet.

 

 

 

Möchte man nun die Lampe nutzen wird der Glashebehebel nach unten gedrückt. Das bewirkt, dass sich das Glas nach oben bewegt und die Brennereinheit zugänglich macht. Der Docht wird dann um einige Millimeter herausgedreht und angezündet. Wichtig dabei ist, dass sich der Docht mit dem Brennstoff vollgesogen hat. Nachdem der Docht brennt wird der Glashebehebel wieder nach unten gedrückt und die Lampe ist in Betrieb. Die Lichtintensität kann dann nah Belieben über die Drehvorrichtung eingestellt werden. Zerbricht das Glas oder verliert man den Tankverschluss kann dieser als Ersatzteil bezogen werden.

Feuerhand Baby Special in Betrieb

Laterne kurz nach dem Zünden des Dochts