Stay focused mit der Steiner Ranger 4-16×56 BC Zieloptik

Dieses Mal geht es um das Steiner Ranger 4-16×56 BC wobei BC für Ballistic Control steht.

Vorab, es gibt natürlich noch weitere Varianten aus der Steiner Ranger ZF Serie:

1-4×24

2-8×42

2,5-10×50

3-12×56

4-16×56

Wir haben uns aufgrund der gegebenen Jagdmöglichkeiten für das 4-16×56 entschieden, da wir für die Drückjagend separate Optiken im Einsatz haben und dieses Glas bei uns für den Ansitz und die vorherrschenden Distanzen bestens geeignet ist.

Wie bei Steiner üblich ist das Glas gut verpackt und wo Werkzeug benötigt wird ist dieses natürlich wieder mit an Board und man kann gleich loslegen. Die Montage auf der Waffe erfolgt über eine handelsübliche 30er Ringmontage. Wir haben hier eine der Firma EAW im Einsatz.

Das Glas besitzt hinten am Okular einen Dioptrinausgleich von -3 bis +2

Am Okular befindet sich auch der Verstellring für die Vergrößerung von 4-16, dieser hat in unseren Augen eine sehr angenehme Haptik und ist schön zu bedienen.

Links am Turm kann das Leuchtabsehen in 11 Stufen verstellt werden, davon sind 5 verschiedene Helligkeitsstufen für den Tag und 6 verschiedene für die Nacht. Der Punkt ist schön rund und sehr fein.

Am gleichen Turm befindet sich auch der Paralaxeausgleich, welcher von 50 bis unendlich verstellbar ist. 50 100 200 300 400 500 unendlich.

Der rechte Turm ist für die Seitenverstellung und der obere Turm ist natürlich für die Höhenverstellung. Da wir die Variante mit Ballistic Control gewählt haben, wird hier die Absehenschnellverstellung montiert. Hier kann man je nach Kaliber und Flugbahn den passenden Ring montieren, bei welchem die Meter-Skala zu den benötigten Klicks bereits richtig aufeinander abgestimmt ist.

5 verschiedene Ringe sind mit im Lieferumfang, welche für einen Geschossabfall von 72cm/400m bis 120cm/400m reichen.

Unser Fazit, wir sind sehr zufrieden mit der Optik und stellen fest, Top Leistung zu einem Top Preis.

Weitere Infos findet ihr unter: https://www.steiner.de/de-de/de_DE/cat/Produkte-10986/Jagd-10912/Zielfernrohre-10916/Ranger-10924/prod/Ranger-4-16×56-199440/

Technische Daten:

Objektivrohrdurchmesser: 

63,5 mm

Wirksamer Objektiv-Ø: 

56,0 – 50,0 mm

Vergrößerung min. / max.: 

4x / 16x

Gewicht: 

720 g

Länge: 

368 mm

Funktionsbereich: 

-25 bis +65 °C

Austrittspupille: 

12,0 – 4,5 mm

Sehfeld auf 100 m: 

9,2 – 2,3 m

Augenabstand: 

90 mm

Dioptrienausgleich: 

-3 bis +2

Parallaxfrei: 

50 m bis ∞

Absehen: 

4A-I

Absehenlage: 

2. BE

Absehen-Verstellung pro Click auf 100 m: 

1 cm

Max. Stellweg auf 100 m Höhe / Seite: 

85 / 55 cm

Mittelrohrdurchmesser: 

30 mm

Okulardurchmesser: 

44,3 mm

High-Performance-Optik: 

High Contrast

Druckwasserdicht: 

Bis 2 Meter

STEINER Stickstoff-Füllung: 

Ja

Garantie: 

10 Jahre 2 (Jahre auf elektronische Teile)

Wärmebildkamera Seek thermal Reveal XR

Früher galt eine Wärmebildkamera als ein kaum bezahlbares Gerät, das nur den Profis vorbehalten war. Doch seit eine paar Jahren gibt es von verschiedenen Herstellern auch bezahlbare Kameras. Eines dieser Modelle ist die Reveal XR fastframe des amerikanischen Herstellers Seek thermal. Es ist eine einfache, kompakte Wärmebildkamera, die aufgrund ihrer Größe in jede Hosentasche passt.

Seek thermal Reveal XR mit Livebild in Falschfarben

Der integrierte Akku hält bis zu 10 Stunden und kann über Micro USB aufgeladen werden. Dadurch ist die Kamera quasi immer und überall einsatzbereit. Das Gehäuse wirkt sehr robust und durch die gummierten Seitenränder liegt die Kamera gut in der Hand.

Die Kamera verfügt über einen Sensor, der 206×156 Bildpunkte auflöst. Diese Auflösung reicht aus, um etwa Menschen oder Tiere zu erkennen. Menschen oder größere Tiere können noch aus über 100 Meter Entfernung damit erkannt werden.

Menschen in ca. 120 Meter Entfernung in der Mitte des Bildes
Eine Katze in ca. 3 Meter Entfernungs (links) und ca. 20 Meter Entfernung (rechts)

Temperaturen können damit in einem Bereich von -40° bis 330°C gemessen werden. Dadurch grenzt sich diesen Gerät auch von anderen Herstellern ab, die oft nur einen geringeren Temperaturumfang darstellen können.

Das Menü ist sehr überschaubar. Viele Einstellmöglichkeiten gibt es hier nicht. Dadurch wird die Bedienung erleichtert. Es stehen lediglich 7 verschieden Farbdarstellungen des Wärmebilds zur Verfügung.

Die angezeigten Bilder können auf einer micro SD Karte gespeichert werden.

Die Displayhelligkeit kann stark variiert werden. Ein dunkles Display ist in der Nacht sehr hilfreich um die Nachtsichtfähigkeit nicht zu verlieren.

Neben des Wärmebildsensors ist auch noch eine LED mit maximal 300 Lumen verbaut. Die Lampe kann unabhängig vom Betriebszustand der restlichen Kamera über einen gut erreichbaren seitlichen Schalter bedient werden. Es stehen zwei frei einstellbare Leuchtstärken zur Verfügung. Die Leistung dieser Lampe reicht für die meisten Anwendungsfälle aus und man benötigt keine separate Taschenlampe.

LED Lampe und Wärmebildsensor an der Vorderseite der Kamera

Diese Wärmebildkamera richtet sich vor allem an Jäger, Sicherheitsdienste oder Personen, die Objekte, Menschen oder Tiere aufspüren möchten, da sie im Vergleich zu anderen Kameras über eine größere Reichweite und eine höhere Bildwiedergabefrequenz verfügt. Die Bedienung könnte kaum einfacher sein. Einfach einschalten und nach wenigen Sekunden wird ein Wärmebild angezeigt.

Entfernungsmessung mit der Strichplatte des Steiner Fero D12 8×30 Fernglases mit Porroprismensystem.

Das Fernglas mit der Bezeichnung Fero (Fernoptik) D12 besitzt auf der rechten Seite eine Strichplatte mit derer das Einschätzen von Entfernungen bei Tage möglich ist. Bei Dämmerung sollte die Strichplatte noch ausreichend gesehen werden können. Im Freizeit Bereich sind Ferngläser seltener mit Strichplatten ausgestattet. Fündig wird man meist bei Ferngläsern aus dem Nautik- und Behördenbereich. Heutzutage wird die Strichplatte immer mehr von elektronischen Entfernungsmessern abgelöst die dem Benutzer genauere Entfernungen auf Knopfdruck einblenden. Der Trend geht zu elektronischen Entfernungsmessern die in eine Fernoptik integriert werden. Diese elektronische Messeinrichtung benötigt eine Stromquelle (Batterie), so dass diese Funktion bei einer entladenen Batterie nicht zur Verfügung steht wenn kein Ersatz mitgeführt wird.  

Voraussetzung für eine Entfernungsmessung mit einer Strichplatte ist, dass die Breite des Objektes bekannt ist. Nehmen wir an, dass ein durch das Fernglas beobachtetes Wildschwein 1 m breit ist. Das 1 m breite Wildschwein wird auf der Strichplatte zwischen 2 senkrechten Strichen gesehen (zwischen dem Mittelstrich und dem 10er Strich) Der Abstand zwischen zwei langen senkrechten Strichen beträgt 10 Strich. Mit Hilfe einer Formel lässt sich dann die Entfernung zum Wildschwein bestimmen. 

Entfernung = die Breite des Wildschweins in Meter * 1000 / Strichzahl

Für unser Beispiel befindet sich das Wildschwein also 100 m von uns Entfernt. Entfernung = 1 m * 1000 / 10 Strich 

Strichplatte im Fernglas

Entfernung = 100 m

Das abgebildete Dach ist Näherungsweise 6 m breit. Die Strichplatte zeigt mindestens 80 Strich an. So ergibt sich eine Entfernung von ca. 75 m.

Auf den roten Punkt gebracht: Steiner MRS „MICRO REFLEX SIGHT“

Das Steiner MRS ist ein kleines kompaktes Rotpunktvisier. Es handelt sich um ein geschlossenes staub- und druckwasserdichtes System und ist daher auch sehr widerstandsfähig, robust und für alle Witterungsbedingungen geeignet.

Es besitzt einen Bedienknopf auf der Seite mit dem man die Funktionen und die Helligkeit verstellen kann und ein Batteriefach auf der anderen Seite, also sehr übersichtlich.

Was sofort beim Auspacken der Optik auffällt, es ist alles mit dabei was man zur Montage und zum Einstellen benötigt. Der mitgelieferte Torx Schlüssel dient zur Montage des MRS auf der Picatinny-Schiene und der kleine Schlitz-Schraubendreher dient zum Einstellen der Höhen- und Seitenverstellung.

Wir haben die Variante mit Picatinny-Schiene im Einsatz, es gibt aber auch die Möglichkeit dieses mit der Universalplatte für die verschiedensten Montage Systeme zu verwenden. Diese macht einen sehr robusten Eindruck und sitzt sehr gut auf der Waffe. In der Montage sind zwei Nasen die in die Schiene eintauchen und eine saubere Ausrichtung gewährleisten. Geklemmt wird das ganze dann auf einer Seite mittels einer Torxschraube.

Die niedrige Vergrößerung bietet die Möglichkeit ein Ziel an zu visieren und dabei beide Augen geöffnet zu haben.

Der Helligkeit des roten Punktes kann in mehreren Stufen verstellt werden, dies geschieht mithilfe des Bedienungsknopfes auf der Seite. Die Größe des Punktes beträgt 3 MOA was wir als sehr angenehm empfinden. Die Helligkeitsstufen sind folgende:

Auto Helligkeit: Dabei erkennt ein integrierter Sensor die Umgebungsbedingungen und regelt automatisch die Helligkeit des Punktes

Maximal

Mittel

Minimal

Nachtsichtmodus: Hierbei wird der Punkt gedimmt, sodass auch die Nutzung mit einem Nachtsichtgerät möglich ist.

Wir haben das MRS nun schon einige Zeit im Einsatz und sind sehr zufrieden, egal welches Wetter, ob Regen auf Drückjagden und Schnee im Winter, egal welche Situation, es hat uns nicht im Stich gelassen. Wir haben es auf Jagdwaffen im Jagdeinsatz und im Schießkino getestet, aber auch beim taktischen Schießen z.B. auf einer AR 15 mit tausenden Schüssen.

Weiter Informationen auf www.steiner.de

Bericht von jaga_chioo