Notfallmedizinische Erstmassnahmen bei schweren Verletzungen, insbesondere Schussverletzungen

Allgemeine Übersicht über die taktische Medizin

Jährlich gibt es in Deutschland tausende Verletzte und um die 70 Tote durch Schussverletzungen (Ohne Suizide/Suizidversuche). Oftmals geschehen diese Verletzungen in abgelegenen Gebieten (z.B. bei Jagdunfällen) oder in den letzten Jahren auch leider immer öfter in Situationen, bei denen medizinische Hilfe nicht umgehend zur Verfügung steht da die Lage erst durch Einsatzkräfte der Polizei gesichert werden muss (bewaffnete Auseinandersetzungen von Kriminellen/Terrorlage). Aber selbst bei Schussverletzungen zu Hause oder im Schiesskeller kann der Verwundete bis zum Eintreffen der Rettungskräfte innert Minuten verbluten.

Die Ursachen von Unfällen mit Schusswaffen sind vor allem die falsche Waffenhandhabung und Abpraller auf dem Schiesstand. Interessanterweise zeigt sich in Untersuchungen, dass Unfälle mehrheitlich bei erfahrenen Schützen passieren, die vermutlich durch die langjährige Routine unachtsam werden.

Angelehnt an die Prinzipien der taktischen Erste Hilfe (Tactical Combat Casualty Care) geben wir im folgenden Text einen Überblick über paar einfache Guidelines. Diese wurden für den Einsatz in Kampfgebieten erstellt, sind (mit einigen Abstrichen) aber auch für eine Versorgung bei allen schweren Verwundungen geeignet. Die Anwendung dieser Empfehlungen ist ausgebildeten Fachleuten vorbehalten und der Text nur als allgemeine Übersicht über das Thema gedacht.

Erster Schritt: Überblick über die Situation erhalten

Als Erstes gilt es, die Situation einzuschätzen, ob noch ein Risiko für weitere Verletzte (insbesondere auch für die Retter) besteht. So sollten z.B. bei Schiess- und Jagdunfällen die Waffen entladen werden. Bei Autounfällen sollte die Unfallstelle auf der Strasse gegen unachtsame Autofahrer mit einem Fahrzeug geschützt werden und bei Stromunfällen der Strom abgestellt werden (Sicherung usw.). Da es sich ja um eine taktische Guideline handelt, sei hier der Hinweis gestattet sein, dass in Kampfgebieten der Feind zunächst bekämpft werden soll, bevor eine umfassende Versorgung der Verwundeten stattfinden kann. So früh wie möglich sollte ein Rettungsdienst herbeigerufen werden. Dabei sind folgende Informationen wichtig: „WO“ ist der Unfall; „WAS“ ist passiert; „WIEVIELE“ Personen sind verletzt und ob es noch Risiken gibt (Strom, Feindkräfte usw.). Anschliessend warten, ob es Rückfragen gibt.

Nun wird der Verwundete versorgt.

„c“ – ein kleines c stellt bei den Guidelines den Unterschied zur Versorgung von Verletzungen gegenüber Erkrankungen dar.

Als erstes schaut man nach „schweren“ Blutungen die ein Verbluten des Patienten verursachen können (überwiegend arterielle Blutungen). Es gibt keine einfache Definition von „schwerer“ Blutung. Der Einfachheit halber: Es handelt sich um eine schwere Blutung, wenn sich die Kleidung des Verwundeten mit Blut vollsaugt und unter ihm eine Blutplache entsteht. Oft ist es leider schwierig, die Situation richtig einzuschätzen, da z.B. eine Blutung auf einem Fliesenboden schnell dramatisch aussieht, während eine Blutung auf Sand oft keine grösseren Spuren hinterlässt. Daher im Zweifel von einer schweren Blutung ausgehen und eher zu viel als zu wenig veranlassen.

Schwere Blutungen müssen schnellstmöglich gestoppt werden, da z.B. eine Blutung aus einer zerfetzten Oberschenkelarterie innert 3-4 Minuten zum Tode führen kann. Als erstes und einfachstes Mittel eignet sich prinzipiell das Abdrücken der Arterie. Allerdings ist es für den Laien schwierig, die richtige Lokalisation der Arterie zu finden und anschliessend dauerhaft einen adäquaten Druck auszuüben (Erinnern Sie sich noch an den Ersthelferkurs vom Führerschein?). Daher als Alternative: Direkter Druck auf die Wunde z.B. mit dem Knie oder dem Ellenbogen. Anschliessend je nach Lokalisation und Ausmass der Blutung Anlegen eines Druckverbands, oder, bei entsprechendem Ausbildungsstand, gleich ein Tourniquet (ein spezieller Druckverband, der für das Militär entwickelt wurde). Wenn die Blutung steht, kann der Verwundete in eine geschütztere Umgebung verlegt werden, bzw. man kann sich um die weiteren Versorgungsschritte kümmern.

A“ und „B“

Immer wieder überprüfen, ob die Blutung steht. Als nächstes die Atemwege kontrollieren (hat der Verwundete Erbrochenes oder Nahrungsreste im Mundraum?) Bei Patienten, die bei Bewusstsein sind, genügt ein Öffnen des Mundes und eine Inspektion. Ansonsten Mund manuell öffnen und hineinschauen. Falls vorhanden und die Technik geübt wurde, Einlegen eines Wendl-Tubus in die Nase zum Freihalten der Atemwege. Gleichzeitig sollte die Atmung des Patienten kontrolliert werden (auch bei Verwundeten, die bei Bewusstsein sind). Schnell und einfach ist das Auflegen der Hand auf den Brustkorb und gleichzeitig nah an den Mund/Nase des Verwundeten herangehen um die Atemgeräusche zu hören. Wenn die Atmung nicht normal ist, muss nach der Ursache gesucht werden. Gibt es evtl. eine Schussverletzung am Brustkorb? Dann diese (und die evtl. vorhandene Austrittswunde) mit einem Verband (optimal wäre ein ChestSeal oder z.b. irgendeine Folie) abdecken. Nach Kontrolle der Atemwege und der Atmung sollte der Patient in die stabile Seitenlage gebracht werden. Wenn sich die Atmung im weiteren Verlauf verschlechtern sollte, kann es unter Umständen helfen, den Verband kurz zu „Lüften“ und dann wieder anzukleben, da sich ein sogenannter Spannungspneumothorax entwickelt haben könnte.

„C“

Nun folgt eine Beurteilung des Kreislaufs. Dazu alle Pulse tasten (Hals, Handgelenk, Leiste, Füsse) und anschliessend den gesamten Körper mit den Händen (optimalerweise mit Handschuhen) abstreifen und nach weiteren Blutungen suchen (im ersten Schritt haben wir nur nach den „schweren“ Blutungen gesucht.) Dabei immer bedenken, dass Einschusswunden teilweise sehr klein sind und bei einer oberflächlichen Sichtung übersehen werden können, wenn es keine Austrittswunde (die üblicherweise deutlich grösser ist) gibt. Hierbei sollen der Genitalbereich und der Anus sowie die Füsse nicht vergessen werden. Um ein Auskühlen des Patienten zu vermeiden, kann mit einer Schere die Kleidung des Verletzten gefenstert werden um alle Körperpartien zu erreichen. Die Kleidung soll anschliessend möglichst wieder verschlossen werden (z.B. durch Gewebeklebeband). Falls weitere Blutungen gefunden werden entsprechend versorgen (Pflaster, Druckverband, Hämostaseprodukte wie z.B. CELOX® oder QuikClot® oder ein weiterer Tourniquet).

 „D“

Als Nächstes folgt nun eine grobe neurologische Untersuchung, die aber hier den Fachleuten überlassen werden sollte und bei denen es vor allem um die Einschätzung der Dringlichkeit des Abtransports geht. Im Anhang ist diese kurz aufgeführt

„E“

Wenn alle vorherigen Massnahmen erfolgt sind, alle Blutungen stehen (immer wieder kontrollieren), soll der Verletzte möglichst warmgehalten werden. Als grobes Mass dient z.B., wenn es dem Behandler angenehm warm ist, ist es für den Verletzten NOCH ZU KALT! Der Wärmeerhalt ist essentiell, da sich die Blutgerinnung durch Absinken der Temperatur verschlechtert. Also möglichst den Patienten in eine Wärmedecke einpacken und bis zum Eintreffen im Krankenhaus warmhalten.

„MedEvac“

Der Rettungsdienst sollte in Deutschland, bzw. in Europa schnell vor Ort sein. Während der Wartezeit immer wieder die Schemata ABCDE durchgehen. Steht die Blutung still? Sind die Atemwege weiterhin frei oder hat der Patient zwischenzeitlich erbrochen? Ist die Atmung normal? Sind die Pulse vorhanden?

Sämtliche genannten Guidelines sind nur für ausgebildete Einsatzkräfte (Rettungsdienst, Feuerwehr, Combat Medics usw.). Bei allen Massnahmen können bei falscher Anwendung Schäden am Patienten entstehen. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass mehr Menschen durch Unterlassen sterben, als durch falsche Massnahmen.

Anhang: Guideline in der Übersicht

Haftungsausschluss:

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Autor: RescueUnderFire, Dr. med. Philip Hebel (Info@RescueUnderFire)

CANIK TP9 Combat Elite …Der Alleskönner!

Eine Waffe die Shopping für Tuning und Zubehör überflüssig macht?

Klingt vielleicht auf den ersten Blick etwas langweilig… ist es aber nicht!

Denn der türkische Hersteller Canik hat von Anfang an Nägel mit Köpfen gemacht und sich für die Entwicklung der Tp9 einen der Highroller im Business ins Boot geholt. Die Us Firma Salient Arms war bei der Entwicklung der TP9 Combat Elite stark eingebunden und verantwortlich für ein paar features der Canik Pistole.

Ohne lang herumzureden ,das Teil ist ein echter Blickfang auf jedem Schießstand. Der martialische Tactical Look und das passende Design sprechen für sich und auch eine dementsprechende Zielgruppe an. Die TP9 CE kommt in sehr schicken Flat Dark Earth Farbton an Griffstück und Schlitten daher. Es handelt sich um ein Polymer Griffstück wo es dann aber auch schon mit der Verwendung von Plastik aufhört. Der Schlitten ist im passenden Farbton Cerakote beschichtet welche einen sehr langen Schutz vor Schäden und Korrosion garantiert.Alle Bedienelemente der Waffe sind als Kontrast zum FDE in Schwarz gehalten.Beim ersten in die Hand nehmen fällt einem die schöne und angenehme Passform des Griffstücks auf welches sich mit Hilfe der auswechselbaren Einsätze perfekt auf die jeweilige Handgröße des Schützen anpassen lässt.

Auch der Knopf für den Magazin Auswurf lässt sich mit beiliegenden Platten auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.Und da wir schon bei den Features und mitgeliefertem Zubehör sind machen wir direkt da weiter.Red Dot Montage auf der Pistole ist ne super Geschichte aber erstens sehr kostspielig und zweitens nicht für jede Waffe umsetzbar. Canik nimmt euch hier das große Kopfzerbrechen ab und liefert den passenden Adapter für das Reddot eurer Wahl mit. Was soviel bedeutet das der Schlitten der TP9CEvon Werk aus eine Große Aussparung im hintern Bereich vor der Kimme hat. Aus dieser Aussparung kann der Standard Platzhalter entfernt und gegen das passende Adapterstück getauscht werden. Ihr könnt also jedes gängige Micro Reddot am Markt montieren ohne zum Büchsenmacher laufen zu müssen und ohne auf eure Standard Visierung verzichten zu müssen…. Das spart Zeit,Geld, und Nerven.

Für den Test haben wir uns für ein Docter Sight von der Firma Noblex entschieden. Unserer Meinung nach immernoch das zuverlässigste Reddot seiner Art am Markt und das schon über Jahre hinweg. Auch die Paa Shooting Academy und der Chef persönlich vertrauen auf die Qualität aus dem Hause NOBLEX. Und wie sich unschwer auf dem folgendem Bild erkennen lässt lässt sich das Docter mit hilfe der passenden Adapterplatte problemlos montieren. Alles richtig gemacht Canik!!!

Kommen wir zum nächsten Pluspunkt der Canik und zwar dem Lauf. Der is nämlich auch von Salient Arms… super schick gefräst.. und hat schon von Haus aus ein M13,5×1 LH Mündungsgewinde mit passender Gewindeschutz Mutter und einer schwarzen Cerakote Beschichtung.Bei der Visierung gibt es ebenfalls nichts zu meckern, denn wer hier nicht das Reddot Feature in Anspruch nimmt kann ganz normal über Kimme und Korn mit Lichtfänger sein ziel ins Visier nehmen.

Auf der Rückseite des Schlittens hat die Canik eine Anzeige die Auskunft über den aktuellen Ladezustand der Waffe gibt . Das kennt man von Modellen wie der SFP9 von HK und bedeutet im Klartext das ein roter Punkt anzeigt ob die Waffe gespannt also Schussbereit oder nicht ist.Der Verschlussfanghebel wurde groszügig gestaltet , ist auf beiden Seiten der Pistole identisch und gut bedien – und erreichbar.

Im vorderen Bereich des Griffstücks befindet sich eine Picatinny Rail nach MIL-STD-1913 an der man verschiedenste LLM`s oder der gleichen montieren kann.Ein Teil der TP9EC der so richtig Spaß macht ist der Flat Face Trigger. Ein ganz gerader Abzug ohne jegliche Krümmung oder Wölbung in Höhe oder Seite. Das ganze hat den Vorteil das der Abzug früher bzw. direkter Anspricht.. im direkten Vergleich zu einem regulären gebogenem Abzug. Die Form des Abzugs in Kombination mit dem sehr sehr kurzen Trigger Reset und dem Abzugsgewicht von 1850 Gramm lassen keinerlei Wünsche mehr offen und sollte auch für alte Hasen ein echtes Happening sein.

Das Griffstück wurde im Bereich des Magazineinschubs mit einer Einführhilfe aus Metall versehen , einem sogenannten Magwell. Es verstärkt einerseits den Griff und Magazinschacht und hilft dem Schützen das Magazin gezielter und somit schneller einzuführen.Das mitgelieferte Magazin wird bereits mit einer Mag Extension geliefert die es euch möglich macht 3 Kugeln im Kaliber 9x19mm mehr zu laden. Des weiteren erleichtert euch das Teil ein sicheres greifen aus dem Magazin Pouch.

Wie bereits am Anfang erwähnt und wie in diesem Beitrag beschrieben lässtdie Canik TP9 Combat Elite wenig Tuning Wünsche offen. Die Performance war im Praxistest mehr als überzeugend. Daher bekommt die Canik von uns ein klares Daumen hoch was das Preis Leistungsverhältnis angeht. Das ganze könnt ihr bei der Fa. Leader Trading käuflich erwerben die in Deutschland der General Importeur für Canik ist. Hier noch die Technischen Fakten von der Hersteller Seite die natürlich nicht fehlen dürfen.

GENERAL FEATURES

  • SAI® designed Fluted Barrel, Thread Protector, Fiber Optic Sight
  • Set and Magwell
  • Canik Enhanced Trigger (CET) Flat-Face Aluminum Trigger
  • Loaded Chamber Indicator
  • Changeable Backstraps in Different Sizes
  • Integral Accessory Picatinny Rail (MIL-STD-1913)
  • Extendable Side Changeable Magazine Catch (4 Sizes)
  • +3 Aluminum Magazine Extension

OTHER FEATURES

  • Compact Size Polymer Frame
  • SAO Trigger System with Trigger Safety
  • Metric M13,5×1 LH Thread Pitch for Suppressors
  • Optic Ready with 4 Interfaces for Red-Dot Profiles
  • Light Weight, Serrated Trigger
  • Serrated Trigger Guard
  • Wide Designed Trigger Guard Accommodate Gloves
  • Tenifer® or Cerakote® Finish over Tenifer®
  • Nickel Plated Firing Control Components

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Fa. Leader Trading für das bereitstellen der Canik und den Support

www.leader-trading.com

www.canikarms.com

www.noblex-germany.com

Glock 17 MOS

Glock, die einen lieben sie, die anderen weniger. Betrachtet man nur die Fakten und den primären Einsatzzweck stellt an schnell fest sie funktioniert, sie ist perfekt.

Was zählt im harten Einsatz? Die Waffe muss absolut stressresistent sein. Da die Glock 17 MOS nur automatische interne Sicherungen besitzt, die bei der Schussabgabe nacheinander deaktiviert werden, kann im Notfall eine manuelle Sicherung nicht vergessen werden. Mit einem Leergewicht von 625 Gramm ist sie für eine Fullsize Pistole, im wahrsten Sinn des Wortes, leicht zu führen. Das Standartmagazin fasst 17 Patronen, weitere Optionen sind 19, 24, 31 und 33 Schuss Magazine.
Die Glock 17 MOS ist werksseitig mit einem Cutout ausgestattet, der die Verwendung von Mini Red Dot Optiken ermöglicht. Diese gewähren eine schnelle Zielerfassung, höhere Präzision, wobei das Auge nicht zwischen dem Ziel und der Standardvisierung pendeln muss. Auf die Vorteile des rms von shield sights werde ich in einem weiteren Artikel eingehen.
Einer der wesentlichen Vorteile der Glock Pistolen ist die Leichtigkeit der Waffenpflege. Mit wenigen Handgriffen ist die Waffe in die Hauptkomponenten zerlegt und ebenso schnell gereinigt. Auf Grund der sauberen Verarbeitung und der auch im Innenbereich glatten Oberflächen geht das “feldmäßige” Reinigen leicht von der Hand. Für das vollständige Zerlegen, welches nur durch geschultes Personal erfolgen sollte, wird lediglich ein “Durchlagstift” benötigt. Auf Grund der geringen Zahl von nur 29 Teilen, ist die Glock auch bei Behörden für ihre Revisionsfreudigkeit sehr geschätzt. Durch die kleine Anzahl an beweglichen Teilen wird das Risiko einer Fehlfunktion deutlich gemindert. Eine regelmäßig, nach dem Empfehlungen von Glock gewartete Waffe wird im Normalfall störungsfrei funktionieren. bei ca. 100.000 Schuß hatte ich bislang keine Störung in meinen Waffen.

Im sportlichen Bereich wird die Glock 17 gerne als Einstiegswaffe verwendet. Ausschlag gebend sind hier die geringen Anschaffungskosten und der leicht zu erlernende Umgang.
Für die dynamischen Sportarten ist hierbei die Glock 17 MOS vollkommen ausreichend.
Wer die Glock als Präzisionswaffe sucht sollte hier dann aber eher auf die Glock 34 mit Ihrem Längeren Lauf und Visierlinie ausweichen.

Generell gilt bei der Glock, wie auch bei allen anderen Waffen, das Hauptproblem steht meistens hinter der Waffe.

Quellennachweis für Bilder:
www.glock.at
www.shieldpsd.com

Custom Kydex Holster aus Deutschland

…HOT PLASTIC CONTENT!

… das ist es was die Firma MAXTAK CUSTOMS herstellt und liefert … Heiße Plastik Ware! Die Firma gibt es seit einigen Jahren und sie entwickelt ihre Produkte ständig weiter, wie auch ihren Kundenstamm. Zum Hauptkunden Kreis zählen Behörden und Sicherheitsunternehmen sowie das Militär als auch der normale Privatmann oder Sportschütze. Derzeit gibt es keinen Shop der ein festes Sortiment an Maxtak Customs Produkten führt. Denn was viele nicht wissen ist das es sich bei besagter Firma um eine 1-Mann Show handelt die Ihre Produkte nebenbei herstellt. Was es ab und an schwierig macht an Kydex Produkte von Maxtak heran zu kommen da die Auftragsbücher durch Behörden Bestellungen oftmals prall gefüllt sind.Dennoch hatten wir die Gelegenheit einige Produkte und Anfertigungen in Augenschein zu nehmen und wir sind von der Verarbeitung positiv überzeugt. Für Max von Maxtak Customs wird Handwerk ganz groß geschrieben und das merkt man an jedem einzelnen Stück das die Werkstatt verlässt. Auch Michael Paa verlässt sich bei einigen Disziplinen auf eigens für ihn hergestellte Holster von Maxtak Customs.

Wir haben euch ne kleine Galerie zusammengestellt um zu zeigen was mit Kydex alles möglich ist bzw. was die Fa. Maxtak Customs damit umsetzt. Zu finden ist sie unter www.maxtak-customs.com

Industry Range Day 2019 – 21.09-22.09.19 – PAA Shooting Academy

21.09.2019 (B2B) – Medientag (Presse / Blogger / Profis / Gewerbetreibende) 10-18 Uhr
22.09.2019 (B2C) – Öffentlicher Tag – 10-18 Uhr

Mehr Infos unter www.rangeday.paa-shooting.academy

IWA Industry Range Day 2019 der PAA Shooting Academy

Die Schießanlage in der Nähe von Pilsen in Tschechien war der Veranstaltungsort des ersten Range Day am 13.03.2019 der PAA Shooting Academy. Die Teilnehmer wurden herzlich von den Teammitgliedern begrüßt und jeder bekam als persönliche Schutzausrüstung Brillen und Gehörschutz von 3M Peltor. Auf der Range trafen sich zahlreiche Experten aus der Industrie, dem Schießsport und der taktischen Anwendung zum Erfahrungsaustausch auf höchster Ebene.

Die Anlage bietet hierfür alle erdenklichen Voraussetzungen. In Zusammenarbeit mit den Ausstellern zeigten die Instruktoren der PAA Shooting Academy in ihren Vorträgen ihre fachliche Kompetenz auf: von der Waffenpflege über Montagen für optische Zielgeräte bis hin zur Erstversorgung von Verletzten. Die Teilnehmer konnten danach das theoretisch erworbene Wissen in die Praxis umsetzen, was für den einen oder anderen eine echte Herausforderung darstellte. Der Herausforderung stellte sich auch Carolin Matthie (Bloggerin und Model) bei der Übung zur Versorgung einer spritzenden Schussverletzung am Simulator. Nach Angaben der PAA Shooting Academy ist zukünftig eine engere Zusammenarbeit mit dem aus der Schweiz angereisten Arzt geplant und es werden weitere medizinische Trainings folgen.

Das am Range Day aufgebotene Tagesprogramm spiegelt in seiner Qualität und Vielfalt das Kursangebot der PAA Shooting Academy wieder. An den verschiedenen Stationen hatten die Teilnehmer und Aussteller die Möglichkeit, Erfahrungen mit unterschiedlichen Kurz- und Langwaffen zu sammeln. Zum Einsatz kamen hier verschiedene Pistolen und Revolver, Langwaffen in Kurzwaffenkalibern, Vorderschaftrepetierflinten, halbautomatische Langwaffen und Repetierer auf der langen Schießbahn. Besonders zu erwähnen wäre hier der Chiappa Rhino Revolver 60DS mit seinem unten liegenden Lauf der von der Firma Leader Trading zur Verfügung gestellt wurde. Dabei waren auch neuste Modelle, die erst vor einigen Wochen auf der IWA in Nürnberg vorgestellt wurden. Der Büchsenmacher Klaus Hiendlmayer stellte u. a. die neue Pistole FK Brno im Kaliber 7,5 vor und stellte sie zum Testen zur Verfügung.

Anschließend zeigte dann Profischütze Michael Paa für den taktischen und jagdlichen Bereich die Vorteile der Turmformation, in der ein Zielfernrohr zusammen mit einem Rotpunktvisier benutzt wird. Die zum Testen Verfügbaren Türme der Firma Steiner und Noblex waren jeweils mit den neuen Montagen der Firma EAW ausgestattet. Ebenfalls vor Ort waren auch die folgenden Schießprofis (Luis Erhard, Frank Reiche, Benjamin Thallinger, Fabian Hopf, Tom Kronawitter Nicolas Lößl, Thomas Koller). Sie ließen die Teilnehmer von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen profitieren. Damit der praktische Teil auch nicht zu kurz kam, konnten die Teilnehmer von der reichlich zur Verfügung gestellten Munition der Marke Sellier & Bellot durch die Firma XJagd aus Österreich die zur Verfügung gestellten Waffen unter professioneller Anleitung der Instruktoren testen. Zum Abschluss wurden die Waffen unter der Anleitung der Experten der Firma Brunox gereinigt. Im Interview erklärte Michael Paa, Gründer und Leiter der PAA Shooting Academy, seine Motivation und Intention für die Austragung des Range Days. Die Idee entstand bei den Besuchen der verschiedenen Range Days der diesjährigen Shot Show in Las Vegas. Es soll hierbei eine Plattform geschaffen werden, bei der sich Hersteller auf höchster Ebene fachlich und in einer angenehmen Atmosphäre austauschen können.

Weiterhin soll fachlich Interessierten, vom Leistungsschützen bis hin zum engagierten Hobbyschützen, aber auch Händlern und Vertretern der Industrie die Möglichkeit geboten werden, neue Innovationen, Waffenmodelle, Munitionssorten, Pflegemittel und vieles mehr vor Ort testen zu können. Ziel ist es die Hersteller untereinander, die Hersteller mit den Vertretern der Presse und letztendlich auch die Hersteller mit den Kunden besser zu vernetzten. Für einen Schießstand mitten in der Landschaft Tschechiens eher untypisch war auch die kulinarische Versorgung. Am kalt-warmen Büfett war mittags für jeden das passende mit dabei. In angenehmer Atmosphäre konnten hier die Netzwerke gestärkt werden. Zum Ausklang des Range Days wurde das Abendessen in der Pilsener Urquell Brauerei Prazdroj Visit organisiert, wo der Tag dann bei angeregten Diskussionen angenehm zu Ende ging.

Die Auftaktveranstaltung kann als voller Erfolg bezeichnet werden. Der nächste Range Day ist für das Wochenende am 21.09.2019 (B2B) – 22.09.2019 (B2C) geplant. Presse, Blogger, Influencer und Profischützen sind an beiden Tagen, Händler und Hersteller am 21.09..2019 und Privatpersonen am 22.09.2019 herzlich eingeladen. Ebenfalls ist ein weiterer Range Day vor der Enforce Tac und IWA 2020 in Planung. Anmeldungen per Mail an rangeday@paa-shooting.academy.